fleißiges Helferlein

Stets im Hintergrund, aber ohne sie geht nix...


... unsere Spulmaschine.

Bisher namenslos, aber ich glaube, ich werde sie Lieselotte oder Heiner taufen.

 

Diese Spulmaschine erwarb meine Urgroßmutter, die erste strickende Generation also, um 1955. Geliefert wurde sie ohne Aufbauanleitung und so standen Uropa und seine Tochter, beide zum Glück technisch bewandert, vor den vielen Einzelteilen.


Aber immerhin, es standen 1en und 2en an den Teilen. Aber wofür?

Klar! für rechts und links, ist ja total logisch.

Zum Glück haben es die beiden gepackt und zum Glück ist die Maschine mehr als ihr Geld wert und total robust, so das sie auch heute noch läuft.

 

Garne bekommt man häufig in Knäulen oder sogenannten "Lagen", aber an der Maschine kann man sie so nicht verstricken, dazu müssen sie auf Spulen. Oder wann man auch sehr, sehr froh über den guten Heiner ist, wenn es mal wieder ans Auftrennen geht, also man bereits etwas gestrickt hat und einem dann ein Fehler passiert oder das Gestrickte nicht passt, nicht gefällt oder ähnliches. Es macht eh schon keinen Spaß die ganze liebe Müh wieder aufzutrennen, als ob man es nie gestrickt hätte, aber würde dies auch noch ewig dauern, wäre es ein doppeltes Ärgernis.

 

Danke lieber Heiner, dass du uns stets zu diensten bist!

 

Etwas gute Worte will die Spulmaschine natürlich auch hören, sonst lässt sie einfach das Garn reißen oder spult so unmöglich, dass man das Ganze nicht verstricken kann und nochmals umspulen muss.

Also ganz so einfach ist das dann doch nicht.